Honig, Ableger und so weiter…

Endlich ein Lebenszeichen von uns. Aber es war ja abzusehen, das in der Sommerzeit eher weniger Zeit für das Schreiben von Beiträgen ist.

Nachdem in diesem Jahr durch den milden Winter, dem zeitigen Frühjahr und wechslehaftem Sommer alles etwas anders ist, war auch das Bienenjahr kein „Standardjahr“. Besonders ältere Imker berichten in unserer Region von größeren Einbußen.  Nun gut, wir hatten ohnehin nicht viel zu erwarten, als wir Anfang April die Kunstschwärme bildeten. Die Bienenmasse nahm rasch zu, Anfang Juni hatten wir dennoch einen Königinnenverlust. Zur Schwarmkontrolle war das Wetter nicht gut genug, Dauerregen und kühle Witterung. Ich hatte schon auf Arbeit so ein komisches Gefühl, als nach Tagen endlich wieder der Himmel für ein paar Stunden aufriss. Doch erst am nächsten Tag konnte ich an die Beuten heran. Die Königin war weg, es standen noch mehrere Weiselzellen, die ich bis auf eine ausbrach. Die neue Königin ist unheimlich produktiv, hat ein wunderschönes Brutnest und sehr friedfertige Bienen. Ich werde sie behalten und nächstes Jahr auch ihre Leistungsfähigkeit beurteilen. Zeichnen muss ich sie auch noch, habe mich noch nicht getraut.

Nun gut, Anfang Juli war die Lindenblüte fast abgeschlossen und es wurde Zeit abzuräumen. Beide Beuten hatten nun je 2 Honigräume. Da ich die Bienenmasse gerne ordentlich nutzen wollte, habe ich eine Königin bestellt und eine weitere Beute vorbereitet. Die Königin kam mit der Post und wurde an einem verregnetem Tag zugestellt. Ich habe dann den Zusetzkäfig mit der Königin auf die vorbereiteten Rähmchen gesetzt und den Futterteigverschluss freigelegt.IMAG0266

Die gut mit Bienen und Honig gefüllten Honigräume wurden dann durch einen Zwischenboden mit Bienenflucht getrennt auf die Beute gesetzt. Ziel ist es, die in den Honigräumen verbliebenen Bienen in Weiselunruhe zu versetzen. Sie suchen die Königin, stellen fest sie ist gefangen und fressen sie frei. Soweit die Theorie. Ich habe nach 2 Tagen die Honigräume abgenommen und noch einmal 7 Tage gewartet bis ich in die Beute geschaut habe. Die Königin ist angenommen worden und befand sich bereits in Eilage. Glück gehabt…

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Nun folgte der angenehme Teil, Honigernte. Wir haben ca. 15kg Honig zusammenbekommen. Was in anbetracht der Tatsache das wir Kunstschwärme im April gebildet haben ganz in Ordnung ist. Der Großteil ist auch schon wieder verschwunden. Omas, Eltern und Freunde haben schon abgestaubt. Mal sehen wie es im nächsten Jahr wird.

Das Bienenjahr ist quasi zu Ende. Im Augenblick sind wir noch in der Varroa Behandlung und Füttern für die Überwinterung auf.


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